Franziska Schulz
Cellistin, Barockcellistin

“Ein Leben mit der Musik ist ein ständiger Prozess und ich bin dankbar, welche Erfahrungen ich dadurch machen durfte und welch wundervolle Menschen ich immer wieder kennenlerne.”

Franziska Veronika Schulz (*1996) wurde in Wentorf bei Hamburg geboren und wuchs südlich von Berlin auf. Mit 7 Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht bei Kristin Hofmann und das Cello begleitet sie seitdem ihr Leben lang. Eine regelmäßige Teilnahme und Auszeichnungen bei “Jugend Musiziert” und viel Orchestererfahrung beim Jugend Sinfonieorchester Potsdam und der Jungen Philharmonie Brandenburg prägten ihren Weg als junge Musikerin. Konzertreisen führten sie schon früh ins Ausland nach Italien und Österreich.

Von 2017-2022 studierte Franziska an der Universität der Künste Berlin in der Klasse der Cellistin Eva Freitag, und schloss das Studium mit einem sehr guten Bachelor ab. Während ihres Studiums nahm sie an zahlreichen Jugendorchester-Projekten mit der Jungen Norddeutschen Philharmonie, der Jungen Sinfonie Berlin und dem Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen teil und arbeitete dort mit Dirigenten wie Christoph Altstaedt, Sebastian Weigle, Marc Piollet und Gabór Hontvari zusammen. Sie spielte Konzerte in der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg und im NDR Sendesaal in Hannover.
Wichtige musikalische Impulse erhielt Franziska auf Meisterkursen u.a. von Prof. Jan Ickert, Prof. Conradin Brotbek, Prof. Reinhard Latzko und Antoaneta Emanuilova.

Derzeit hat Franziska Schulz einen Zeitvertrag im Deutschen Filmorchester Babelsberg. Dort spielt sie viel Filmmusik-Repertoire, sowie viele Studio-Produktionen. Zuletzt war 2025 eine große Produktion „Das Kanu des Manitu“ unter der Leitung von Gregor Mayerhofer.

Franziska spielt ein Violoncello von Jürgen Manthey aus Leipzig und ein Barockvioloncello von Reinhard Ossenbrunner aus Köln.

Franziska Schulz, Barockcellistin

Alte Musik

Franziska hatte in Berlin einige Berührungspunkte mit der Alten Musik. Meisterkurse bei Midori Seiler, Christoph Dangel, Werner Matzke, Majella Münz und Lea Rahel Bader inspirierten sie auf ihrem Weg.

Das gute Continuo Spiel ist eine wahre Kunst, und das Spiel auf den Darmsaiten sind ein Klangideal, das Franziska seitdem sehr fasziniert.

Mit dem Ensemble Utopera wirkte 2021 sie als Cellistin an der Opernproduktion „Alcina“ von Georg Friedrich Händel mit.

Franziska Schulz, Barockcellistin, historische Bögen

Historische Aufführungspraxis

Im Jahr 2024 nahm Franziska an der kubanisch-europäischen Akademie des Balthasar Neumann Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock, mit Konzerten beim Rheingau Musikfestival und im Kurhaus Wiesbaden, teil.

Seit 2024 studiert Franziska im Master an der „Hochschule für Musik und Theater Leipzig Felix Mendelssohn Bartholdy“ Barockcello bei Prof. Jan Freiheit.

Eine wichtige Produktion an der HMT Leipzig war 2025 das Opern-Pasticcio „Venus&Adonis“.

Programmheft Venus & Adonis